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Tür / Türen Lexikon


Das Türen-Glossar A - Z

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

A

Aufleistung
Auf einem Türblatt montierte Leisten bezeichnet man als Aufleistung. Sie geben zum Beispiel Stiltüren ihr unverwechselbares Aussehen.

Auflaufdichtung
Eine Dichtungsmechanik, die unten im Türblatt eingelassen und montiert wird. Sie verbessert die Schall- und Wärmedämmung einer Tür.

Aufschlag
Durch den Türblattaufschlag wird bei gefälzten Türen die Fuge zwischen Türblatt und Zarge auf der Türseite überdeckt. Keinen Aufschlag haben stumpf einschlagende Türen. Die Fuge zwischen Türblatt und Zarge ist sichtbar.

Außentür
Eine Außentür trennt den Außen- und den Innenbereich. Besondere Eigenschaften solcher Türen sind die hohe Widerstandsfähigkeit gegen Temperaturunterschiede und unbefugtes Eindringen.

Aufdopplung
Aus Designgründen werden zum Beipiel 8mm Felder auf rustikale Türen aufgesetzt.

Antipanikfunktion
Eine Funktion, die bewirkt, dass sich die Falle gleichzeitig mit der Verriegelung durch das Betätigung des innen liegenden Türgriffs öffnet.

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B

Band
Die Türbänder stellen die bewegliche, drehbare Verbindung zwischen dem Türblatt und dem Tür- Zarge her. In der Regel sind die Türbänder zweiteilig: dem Bandoberteil und dem Bandunterteil. Bei der Zarge wird das Bandunterteil in die Bandtasche und das Bandoberteil in das Türblatt montiert. Je nach Beanspruchung können dreiteilig oder mehrteilige Bänder ihre Verwendung finden.

Bandseitensicherung
Das Aushebeln eines Türblattes wird Bandseitensicherung oder Aushebelsicherung behindert. Die Einbruchssicherung wird damit erhöht.

Beanspruchungsgruppen
Im "Gütebetimmungen und Prüfbestimmungen für Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen" (RAL RG 426) sind für Innentüren die mechanische Belastungen in verschiedenen Beanspruchungsgruppen festgelegt.

Behördenschloss
Dieses Einsteckschloss wurden für eine Tür mit einer hohen Beanspruchung durch Publikumsverkehr konzipiert. Es besitzt unter anderen einen sehr hohen Korrosionsschutz, Falle und Riegel sind aus Stahl gefertigt.

Beschläge
Dreflügeltüren benötigen mindestens folgende Beschläge: Schloss, Bänder, Schließblech, Drückergarnitur. Für weitere Anforderungen sind folgende Beschläge erforderlich: Türspion, Türschließer, Bandseitensicherung, Bodendichtung, Lüftungsgitter.

Blatt
Die eigentliche Tür.

Bodendichtung
Zum Abdichten der Fuge zwischen dem fertigen Fußboden und der Türblattunterkante.

Bohrschutz
Das Schloss wir durch die Verwendung von gehärteten Materialien an Außenschild und Verbindungselemente bohrerabweisend.

Brandschutztür
Eine Brandschutztür verhindert ein Übergreifen der Flammen in einen abgetrenten Raum, über einen definierten Zeitraum.

Buntbartschloss (BB)
Ein Buntbartschloss ist ein einfaches Türschloss und wird meist bei Zimmertüren verwendet.. Ungefähr 70 unterschiedlichen Schlüsselbartformen und entsprechend ausgebildeten Schlüssellöcher sind für Innentüren ohne Sicherheitsanforderungen geeignet.

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C

 

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D

Decklage
Die Türdecklage gibt dem Türblatt das Aussehen. Decklagen können zum Beispiel aus Funier, Dekopapieren oder Schichtstoff bestehen.

Dichtung
Die Türdichtung wird in die Zarge eingelassen und dient der Dämpfung und Abdichtung des Türblattes.

DIN links
DIN links ist die Öffnungsrichtung einer Tür. Die Öffnungsrichtung wir auf der Seite festgestellt, auf der die Tür- Bänder sichtbar sind. Sind die Bänder auf der linken Seite, spricht man von DIN links.

DIN rechts
DIN rechts ist die Öffnungsrichtung einer Tür. Die Öffnungsrichtung wir auf der Seite festgestellt, auf der die Tür- Bänder sichtbar sind. Sind die Bänder auf der rechten Seite, spricht man von DIN rechts.

Dornmaß
Abstand des Schlüssellochs bis Außenkante Stulp (sichtbare Seite des Einsteckschlosses wenn es in der Tür verbaut wurde).

Drücker
Besser bekannt als Türklinke oder Türgriff. Drücker gibt es in den verschiedensten Material- und Design-ausführungen.

Drückernuss
Die Drückernuss bei Einsteckschlössern dient der Aufnahme des Vierkantstiftes(8 mm oder 10mm)bei einem Türgriff oder Knauf. Durch die Drückernuss wird die Betätigung des Türgriffs an die Mechanik des Einsteckschosses weitergeleitet.

Durchgangszarge
Verkleidung von Durchgängen ohne Beschläge, Dichtung und Türblatt. Durchgangszargen finden Verwendung bei Schiebetüren und Maueröffnungen die keine Tür benötigen.

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E

Einsteckschloss
Bei einem Einsteckschloss handelt es sich um das normale Schließelement, das in die ausgefräste Tasche eines Türblattes eingelassen wird.

Einbruchhemmende Tür
Diese Türbauweise hat einen besonderen Aufbau. Zarge und Tür sind mit speziellen Beschlägen ausgestattet. Für ene definierte Zeit wird je nach Widerstandsklasse ein gewaltsames Eindringen verhindert.

Einfachverrieglung
Eine Einfachverrieglung verschließt nur über das Türschloss und Schließblech.

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F

Falle
Die Schlossfalle ist ein Bauteil eines Schlosses, das die Tür im Anschlag hält. Die Falle wird bei Druck auf das Schließblech zurückgedrückt und schnappt danach mit Hilfe der Fallenfeder in die Öffnung des Schließbleches.

Falzdichtung
Ist im Türfalz eingelassenes Gummidichtungsprofil.

Falzbekleidung
Sie bildet den Übergang zur Wand. Die Falzbekleidung befindet sich auf der Seite einer Zarge, an der die Tür montiert ist.

Falzzierleiste
Die Falzzierleiste (Wandabschlussleiste) befindet sich an der Außenkannte einer Zarge. Sie verleiht, besonders bei klassischen Stiltüren ein wertiges Aussehen.

Feuchtraumtüren
Sie werden bei Räumen mit geringer Spritzwasserbelastung oder hoher Luftfeuchtigkeit empfohlen.

Feuerschutztüren
Für bestimmte Gebäude werden durch die Bauordnungen des Bundes und der Länder Feuerschutztüren angeordnet. Diese Türen müssen eine bauaufsichtliche Zulassung nach DIN 4102 Teil 5 entsprechen.

Futter
Andere Bezeichnung für Zarge

Futterbrett
Als Futterbrett bezeichnet man den Teil einer Zarge, die Falzbekleidung und Zierbekleidung miteinander verbindet.

Fluchttür
Fluchtüren sind zum schnellen Verlassen eines Raumes im Gefahrfall konzipiert. Solche Türen lassen sich sehr schnell von innen öffnen, auch wenn sie verriegelt sind.

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G

Gefahrenschlüssel
Mit einem Gefahrenschlüssel kann das Schloss von beiden Seiten betätigt werden, obwohl auf der jeweils anderen Seite bereits ein Schlüssel steckt.

Gehflügel
Ist bei einem 2-flügligen Türelement das Element , das zuerst geöffnet wird. An dem Gehflügel befindet sich Schloß und Drückergarnitur.

Glasleisten
Mit Glasleisten werden Gläser in Lichtausschnitten fixiert.

Gleichschließung
Mehrere Schließzylinder haben eine identischen Schließung und können mit einem Schlüssel betätigt werden.

 

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H

Halbzylinder
Ein Halbzylinder ist ein Schließzylinder mit einer Schließseite.

 

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I

Inneneinlage
Der Innere Aufbau einer Tür. Durch verschiedene Inneneinlagen weden unterschiedliche Wärme- und Schallwerte erreicht.

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J

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K

Kantenausbildung
Die Kanten eines Türblattes gibt es in zum Beispiel in rund und eckig.

Kämpfer
Kämpfer gibt es in verschiedenen Ausführungen, Querkämpfer und Längskämpfer. Diese Bauteile werden als konstruktive Verbindung zwischen dem begehbaren Bauteil und dem feststehenden Bauteil (Seitenteil oder Oberlicht) verwendet.

Klimaklassen
Türen weden in Klimaklassen eingeteilt und geben Auskunft in welchen Temperaturbereichen die Tür verwendet werden soll zum Beispiel: Flurbereich, Außenbereich, Innenbereich.

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L

Lichtausschnitt
Türblattausschnitt, der mit großflächigen oder aufgeteilten Gläsern gefüllt wird.

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M

Mehrfachverriegelung
Die Mehrfachverriegelung ist eine zusätzliche Verriegelung zum Hauptschloss.

Mittellage
Das Innenleben einer Tür besteht zum Beispiel aus Waben-, Röhrenstreifen- oder Vollspanmittellage und wird durch die Deckplatten und Rahmen umschlossen.

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N

 

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O

Oberblende
ALs Oberblenden beszeichnet man Flächen, bei einer raumhohen konstruktionsweise der Tür, zwischen Türblatt und Zimmerdecke.

Oberlicht
Ein Oberlicht ist der über dem Türblatt befindliche Glasauschnitt.

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P

Panikbeschlag
Mit diesem speziellen Türbeschlag ist es möglich, durch das Betätigen des Türgriffes vom Gebäudeinnern aus, eine verschlossene Tür zu öffnen.

PZ-Schloss
Kurzbezeichnung für ein Zylinderschloss.

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Q

Querriegelschloss
Ein über die ganze Türblattbreite verlaufendes Schloss das in das Mauerwerk rechts und links einschließt.Die Querverriegelung erschwert das Aufbrechen oder Aufhebeln der Tür erheblich.

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R

Rauchschutztür
Türen die im geschlossenen Zustand den Durchtritt von Rauch zu behindern.

Röhrenspanplatte
Ist eine mit zylinderförmigen Hohlräume durchzogene Spanplatte. Sie wird als Mittellage von Türen verwendet.

Röhrenspansteg
Ist eine in Stege geschnittene Röhrenspanplatten. Sie wird als Mittellage von Türen verwendet.

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S

Schiebetürelement
Es gibt verschiedene Konstuktionsweisen an Schiebetürelemte, vor der Wand laufende oder in der Wand laufende. Schiebetürelemte (1- oder 2-flüglig) werden paralell zur Wand verschoben.

Schließblech
Ein Schließblech wird in die Zarge montiert und stellt die Verlussverbindung zum Türschloss her. Das Schließblech kann auch elektrisch die Tür wieder frei geben.

Schloss
Oberbegriff eines Beschlages zum Verschließen des Türelementes.

Schutzbeschlag
Der Schutzbeschlag schützt die Mechanik eines Schlosses und den Profilzylinder gegen Einbruchversuche.Die Schilde bestehen aus gehärteten Stahl, um Anbohrversuchen zu widerstehen.

Sprossenrahmen
Die gesamte Glasfläche eines Lichtausschnittes einer Tür, werden durch einen Leistenrahmen in Felder unterteilt.

Standflügel
Ein Türblatt eines 2-flügeligen Türelementes, das für den Normalgebrauch geschlossen bleibt.

Stangenschloss
Dies Art von Schloss besteht aus einem Schlosskasten und zwei senkrechten Stangen oder Riegel, die über die ganze Türlänge verlaufen. Die Riegel greifen oben und unten in Schließbleche. Die Riegel werden gleichzeitig über einen Schließzylinder betätigt.

Stulp
Ist bei einer Tür die sichtbare Metallfläche im Falz in der die Falle und Riegel einfasst.

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T

Türelement
Ein Türelement ist die Gesamtkonstruktion von einem Türblatt und einer Zarge.

Türfalz
Die Türblattkante wird an drei Seiten (längsseits und quer) ausgefalzt. Dieser Falz ist genormt (13*25,5mm) und ist auf das Zargenfalzmaß abgestimmt.

Türstopper
Der Türstopper verhindert ein Anschlagen der Tür z.B. gegen eine Wand.

Türschild
Abdeckschilde die über den Aussparungen für Griff und Schlüssel auf ein Türblatt montiert wird. Variationen sind z.B. Langschild, Kurzschild oder Rosette.

Türschließer
Mechanik zum selbsttätigen Schließen von Türen.

Türspion
Der Türspion Sicherheitsoption die einen Blick bei geschlossener Tür nach außen ermöglicht. Weitwinkelspione haben ein Sichtfeld von ca. 170° bis 200°. So mit ist gewährleistet, dass auch Personen gesehen werden, die sich direkt an der Tür abhocken.

U

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V

Vollspanplatte
Vollspanplatten bestehen aus mechanisch zerkleinerten Holzspänen. Sie wird als Mittellage von Türen verwendet.

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W

wandbündige montage
Die Ansichtsfläche der Türbekleidung ist bei der Montage in einer Ebene mit der Wandfläche.

Wabeneinlage
Einfacher Türblattaufbau mit einer Karton-Türmittellage.

Wetterschenkel
Konstruktiver Aufbau bei Haustüren am unteren Türblattrand. Der Wetterschenkel dient zum Ableiten von Schlagregen.

Widerstandsklasse
Eine Klassifizierung von Einbruchsicherheit bei Türen. Man unterscheidet den Grundschutz: WK1 bis zum WK6 bei dem der Täter leistungsfähige Elektrowerkzeuge verwenden muss.

Windfangelement
Zargenaufbau mit einem oder zwei feststehenden Seitenteilen und/oder mit Oberlicht.

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X

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Y

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Z

Zarge
Eine Zarge wird auch als Futter bezeichnet. Sie verkleidet den Durchgang in der Wand und hat Bauteile für die Aufnahme des Türblattes und der Schließung (Schließblech).

Zargenfalz
Der Zargenfalz ist auf den Türfalz abgestimmt und greift mit diesem ineinander.

Zierbekleidung
Bauteil einer Zarge. Sie besitzt eine Feder und wird in das Futterbrett gesteckt, bis die Zierbekleidung an das Mauerwerk aufliegt.

Ziehschutz
Sicherungsvorrichtungum einen Schließzylinder gegen das Herausziehen mit einem Aufbruchwerkzeug zu schützen. Hier kommen Schutzbeschläge mit einer Zylinderabdeckung in Frage.

Zylinder
Bauteil eines Türschlosses und dient dem sicheren Abschließen eines Türelementes mit einem Schlüssel.

Zylinderlänge
Die Zylinderlänge ist das Maß von der Mitte der Stulpschraubenbohrung (Bohrung mit Gewinde für die Befestigungsschraube des Schließzylinders) bis zur Außenkante des Schließzylinders. Die beidseitige Dicke der Türbeschläge sind zu berücksichtigen.

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Alle Angaben ohne Gewähr

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