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Markise / Markisen Lexikon


Das Markisen-Glossar A - Z

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A

Acrylfaser
Für die Fertigung von Markisenstoffen werden überwiegend Acrylfasern eingesetzt. Acrylfasern besitzen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen die aggressive Sonneneinstrahlung. Die Acrylfaser besitzt zudem eine hohe Reißfestigkeit und Farbstabilität.

Armhalter
Armhalter einer Markise sind Bauteile, die mit am stärksten belasteten werden. Sie werden aus gehärteten Aluminium gefertigt, um extremen Hebelkräften standhalten zu können. An ihnen werden die Gelenkarme montiert.

Ausfall
Der Ausfall ist die Länge einer Markise und wird wird im ausgefahrenen Zustand von der Wand bis zum Ausfallprofil bei einer Neigung von ca. 15 Grad gemessen.

Ausfallprofil
Ein Ausfallprofil ist der vordere Bauteil der Markise. An dem Profil wird das Markisentuch montiert und wird beim Ausfahren der Gelenkarme nach vorn befördert. Am Ausfallprofil wird ein Volant befestigt.
Andere Bezeichnungen für ein Ausfallprofil einer Markise sind zum Beispiel Ausfallrohr und Ausfallblende.

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B

Befestigungskonsole
Um eine Markise an die Wand, Decke oder Dachsparren zu montieren, werden Befestigungskonsolen benötigt. Die Markise wird an ihnen eingehakt und mit Schrauben gesichert.

 

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C

 

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D

Dachsparrenkonsole
Dachsparrenkonsolen sind Bauteile, die speziell zur Befestigung einer Markise an einem Dachsparren entwickelt wurden.

 

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E

Elektroantrieb
Zum Aus- und Einfahren der Markise kann ein Elektroantrieb gewählt werden. Dazu wird ein Rohrmotor in die Tuchwelle eingeschoben. Dieser kann wahlweise mit einer Funkfernbedienung angesteuert werden.

EN 13561
Um Verbraucher vor technisch minderwertigen Markisen zu schützen, besteht seit 01.03.2006 eine CE-Kennzeichnungspflicht. Denn nur mit dieser Zertifizierung bestehen die Markisen die vorgeschriebene Windbelastungen.

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F

Funkbedienung
Das Aus- und Einfahren einer Markise kann wahlweise ganz bequem mit einer Funkfernbedienung gesteuert werden. Dazu wird der Markisenmotor mit einem Funkemfänger bestückt.

 

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G

Gehärtetes Aluminium
Aluminium wird durch ein spezielles thermisches Verfahren zusätzlich gehärtet und dadurch eine Verdopplung der ursprünglichen Festigkeit erreicht.

Gelenkarm
Die Gelenkarme sorgen für die notwendige Spannung eines Markisentuches.

Gelenkarmteile
Die Gelekarmteile werden am stärksten belastetet. Um eine Langlebigkeit zu gewährleisten sollten sie aus gehärteten Aluminium gefertigt sein.

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H

Halbkassette
Halbkassetten schützen Markisen-Tuch und Technik vor Witterungseinflüssen.

Hülsenmarkise
Hülsenmarkise sind Markisen, dessen Welle und Markisen-Tuch durch Profile umschlossen werden. Somit ist das Markisen-Tuch vor Witterungseinflüssen geschützt. Die Gelenkarme liegen frei und sind ungeschützt.

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I

Imprägnierung
Die Imprägnierung schützt die Markisentücher vor Umwelteinflüssen.

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J

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K

Kassettenmarkise
Die gesamte Technik und das Markisentuch einer Kassettenmarkise verschwindet in der geschlossenen Kassette.

Kipp-Neigungstechnik
Die Kipp-Neigungstechnik ist stufenlos einstellbar. Durch sie werden die Gelenkarme über einen Kurbelantrieb in der Neigung verstellt. So kann die Markise dem individuellen Stand der Sonne angepasst werden.

Knickfalten
Knickfalten sind leider nicht komplett zu vermeiden. Sie haben keinen einfluss auf die Funktion und Lebensdauer eines Markisentuches.

Kurbel
Gelenkarmmarkisen mit einer manueller Bedienung werden über eine Handkurbel ein- und ausgefahren.

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L

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M

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N

Neigungswinkel
Der Neigungswinkel kann bei der Montage eingestellt werden.

Nothandkurbel-Motoren
Die Nothandkurbel-Motoren sind mit einem Getriebe ausgestattet, mit dem man während eines Stromausfalles, die Markise mit einer Kurbel einfahren kann.

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O

Offene Gelenkarmmarkise
Offene Gelenkarmmarkisen haben keine schützenden Profile, um die Markise vor Witterungseinflüssen zu schützen. Sie eignen sich zum Beispiel Balkondecken oder Dachvorsprüngen.

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P

Pfette
Die Pfette wird auf Gelenkarmen beweglich gelagert und wirkt dem Durchhängen des Markisentuches entgegen. Das Tuch wird durch die Pfette besser gespannt und gewähleistet ein gezieltes ablaufen des Regenwassers.

Precontraint 302
Ist ein Hochleistungsgewebe aus PVC. Es wurde extra für den Einsatz als Markisentuch entwickelt. Die Eigenschaften: 100 Prozent wasserdicht, geruchsneutral und ist schwer entflammbar (B1).

Pulverbeschichtung
Die Aluminiumbauteile werden in der Regel pulverbeschichtet. Dazu wird ein farbiges Pulver auf die Oberfläche gesprüht und durch ein thermisches Verfahren widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse gemacht. Durch die Behandlung wird außerdem eine hohe Farbbeständigkeit erreicht.

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Q

Querpfette -> siehe Pfette

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R

Regenrinne
Im Ausfallprofil sorgt eine integrierte Regenrinne für einen kontrollierten seitlichen Wasserablauf.

Regenwächter
Meldet der Regensensor Niederschlag, so fährt die Markise durch einen elektrischen Antrieb bei einsetzendem Regen automatisch ein.

Regenwiderstandsklasse
Markisen werden nach der europäischen Norm EN 13561 in drei Regenwiderstandsklassen (0, 1, 2). Die Klasse 0 ist nicht für den Einsatz bei Regen geeignet. Markisen der Klasse 1 halten einer Regenmenge von 17 Liter pro m²/Std. stand. Die Klasse 2 eine Regenmenge von 56 Liter m²/Std.

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S

Schlitzabdeckung
Bei Kuppelanlagen entstehen zwischen den Anlagen Bereiche, die nicht durch das Markisentuch abgedeckt werden. Um diesen Bereich abzudecken, wird das Schlitzabdecktuch so installiert, dass es beim Ein- oder Ausfahren der Markise sich automatisch mitbewegt.

Schmalmarkise
Für schmale bauliche Gegebenheiten eignet sich am besten die Schmalmarkise, mit sich überkreuzenden Gelenkarmen bietet sie mehr Ausfall als Breite.

Sonnenwächter
Soll ein Raum vor Aufheizung durch die Sonne geschützt werden, kann dies durch ein Sonnenwächter erfolgen. Der Sonnenwächter steuert die elektrisch betriebene Markise. Bei zu viel Sonne wird die Markise ausgefahren und bei weniger Sonneneinstrahlung entsprechend wieder die Markise wieder eingefahren.

SUNRAIN
Ist eine wasserdichte Markise. Sie ist speziell für den Einsatz bei Sonne und Regen entwickelt worden.

Super-Sunlift
Mit dem Super-Sunlift können die Gelenkarme durch einen Kurbelantrieb stufenlos in der Neigung verstellt werden. Damit kann die Markise individuell dem Stand der Sonne angepasst werden.

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T

Tuchwelle
Das Markisentuch wird auf Tuchwelle aufgerollt. In der drehbar gelagerten Tuchwelle wird Antrieb der Markise montiert.

U

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V

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Vario-Volant
Als Vario-Volant wird ein aufrollbares Markisentuch im Ausfallprofil bezeichnet. Er wird als Sichtschutz und als Sonnenschutz bei einer tief stehenden Sonne zur vergrößerung des Schattenbereiches verwendet. Auf Wunsch auch per Funkfernbedienung.

Volant
Volants sind am Ausfallprofil der Markise angebrachte Tücher. Es gibt sie in verschiedenen Versionen.

W

Wasserdichtheit
Die Wasserdichtheit eines Materials wird in der Maßeinheit einer einer Wassersäule gemessen. Die Maßeinheit sagt aus, wieviel Milimeter Wassersäule auf ein Gewebe lasten kann, bevor es Feuchtigkeit durchlässt.

Windwächter
Durch aufkommenden starken Wind kann die Markise beschädigt werden. Über ein Windrad erkennt die Steuerung die auftretende Windkräfte und fährt automatisch die Markise ein.

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X

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Y

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Z

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Alle Angaben ohne Gewähr

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